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Hohenhof in Hagen

hagener impuls

Was ist der Hagener Impuls?

Der „Hagener Impuls“ bezeichnet die Zeit von 1900 bis 1921, als Hagen eines der wichtigsten Zen­tren für die künstlerische Reformbewegung war und der Ort, an dem die Avantgarde der Architekten mit ihren Bauten eine Weiterentwicklung des Jugendstils in sachliche Gestaltungsformen betrieben hat, die zum Bauhaus führten.

11 wichtige Stationen in Hagen für den Hagener Impuls und die Hinführung zum Bauhaus-Stil

Station 1

Osthaus Museum Hagen, 1902

Außen noch mit historischen Elementen, innen bereits organisch gestaltet von Henry van de Velde. Das Osthaus Museum Hagen verdeutlicht den Übergang von Jugendstil zur Moderne.

Station 2

Hohenhof, 1908

Der Hohenhof ist ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk von europäischem Rang. Der Entwurf der gesamten Anlage von Henry van de Velde ist komplett durchdacht – und in seinen historischen Räumen finden sich bereits Details, die auf die Funktionalität des Bauhauses verweisen. Der Bauhausgründer Walter Gropius war hier oft zu Gast.

Station 3

Künstlerkolonie Stirnband, 1910-1914

Künstlerkolonie mit neun Wohnhäusern von Johannes Ludovico Mathieu Lauweriks. Jedes Haus basiert auf einem Maß- und Proportionssystem, das dem Bauhausgründer Walter Gropius vermutlich als Anregung diente, nach System und dennoch individuell zu bauen.

Station 4

Villa Cuno, 1909/1910

Peter Behrens baute für den damaligen Hagener Oberbürgermeister Willi Cuno ein Wohnhaus, an dessen Ausführung der spätere Bauhausgründer Walter Gropius beteiligt war.

Station 5

Arbeitersiedlung Waldorf, 1907

Ein Straßenzug der geplanten Siedlung für die Arbeiter der Textilfabrik Elbers. Beim Bau der kleinen Häuser mit Nutzgarten konnte der Architekt Richard Riemerschmid die Planung für seine Gartenstadt Hellerau erproben.

Station 6

Krematorium in Delstern, 1907

Das Eduard-Müller-Krematorium bezeichnete der Bauhausgründer Walter Gropius als maßstabsetzendes herausragendes Bauwerk aufgrund seiner gelungenen Verbindung von Funktionalität und Ästhetik.

Station 7

Spedition Schenker,1911

Das von den Gebrüdern Ludwigs erbaute Speditionshaus nahm Walter Gropius in seine von Karl Ernst Osthaus angeregte Wanderausstellung mit Fotografien von „Vorbildlichen Industriebauten“ auf.

Station 8

Cunosiedlung, 1926/27

Die funktional gestaltete Wohnsiedlung, gebaut unter der Leitung von Ewald Figge, zeichnet sich durch Terrassengärten und Treppenanlagen sowie Skulpturenschmuck aus.

Station 9

Altes Stadtbad Haspe, 1929

Der Architekt Günther Oberste-Berghaus hat, in Anlehnung an das im Bauhaus entwickelte Baukastenprinzip, unterschiedlich große Kuben neben- und hintereinander gestaffelt.

Station 10

Christian-Rohlfs-Gymnasium, 1929

Die am Bauhaus orientierte kubische Anlage, gebaut von Günther Oberste-Berghaus, folgt mit ihrem gebogenen Grundriss dem Verlauf der Ennepe.

Station 11

Umspannwerk Voerder Straße, 1927

Der kubisch gestaffelte Klinkerbau von Emil Günther gilt als eines der wichtigsten erhaltenen technischen Gebäude aus der Bauhauszeit im Raum Hagen. Das Umspannwerk demonstriert den Fortschritt der Elektrifizierung.

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